„Was sagt man da?“… „Danke!“
Wer von uns erinnert sich nicht gerne zurück an den Satz unserer Eltern, mit dem eine ganze Kindheit geprägt wurde. Der gute, alte Klassiker, wir erhalten von einer fremden Person einen Riegel Schokolade und in dem Moment, wo wir uns überlegen „Mag ich diesen Riegel überhaupt“ oder „Ist 1 Riegel überhaupt angemessen?“ werden wir auch schon mit dem Satz „Was sagt man da?“ überrollt und oft blieb uns gar keine andere Wahl als Danke zu sagen.
Und das Tolle daran, alle waren zufrieden. Die Tante, die mir den Riegel zugeschoben hat, die meint wunder wie spendabel sie ist, meine Mutter, die Ihre ganzen erzieherischen Fähigkeiten zum Ausdruck bringen konnte, und ich?? Nein, ich bin ganz und gar nicht zufrieden, weil genau dieses „Danke“ wird einen Teil in meinem Leben einnehmen und wurde mir förmlich aufgedrängt.
Oder, wie war das bei Ihnen?
Wer erinnert sich nicht gerne an die zahlreichen Kindergeburtstage. Die Oma hat mal wieder eine nette Karte geschrieben und in der Karte stecken 20 Euro mit dem Kommentar „Kauf Dir was Schönes!“ Kaum wurde einem die Karte vorgelesen, kam zu 99% der Satz von den Eltern „Da musst Du dich dann gleich bedanken!“ und ohne drüber nachzudenken, saßen wir an einem ellenlangen Brief um uns für das Geld zu bedanken. Nie wären wir auf die Idee gekommen anders zu handeln.
Wir hätten die 20 Euro ja auch in Frage stellen können, und Oma mal fragen können was sie sich eigentlich vorstellt was man für 20 Euro heute noch kriegt. Aber nein, die Gefahr uns in einer Generationendiskussion wieder zu finden war uns dann doch zu groß, und dafür einen Familienstreit zu riskieren wäre sicher der falsche Weg gewesen. Außerdem waren wir viel zu gut erzogen und wussten dass es das einzig Richtige ist uns in dieser Form zu bedanken.
Spätestens aber bei unserer Hochzeit holt uns dieses Danke wieder ein. Wer kennt die Situation nicht!? Die Feier ist gelaufen, die Hälfte der Hochzeitsgäste hat sich total daneben benommen und der Geschenketisch ist auch mehr mau als wow. Endlich hat der Tag sein verdientes Ende, und bei der Verabschiedung der Gäste fällt zu 100% der Satz: „ Danke für Euer Kommen und vor allem vielen Dank für die Geschenke!“ nach 4 Wochen wird dann noch eine Dankes-Karte verschickt und der Widerspruch ist perfekt.
Aber mal ganz ehrlich, hätten uns unsere Eltern dieses kleine Wort nicht von Anfang an eingetrichtert, dann würde uns das Leben mit aller Wahrscheinlichkeit viel größere Sorgen bereiten. Von dem her gesehen ist es sicher nicht falsch, lieber einmal zuviel als einmal zu wenig Danke sagen.
Nutzen Sie diese Möglichkeit mit der Gewissheit, dass sich jeder über ein Danke freut. In unserem Shop Suesses4You machen wir es Ihnen deshalb so leicht wie möglich Danke zu sagen, denn der ist bestimmt nicht von schlechten Eltern.












